Hausordnung

Hausordnung der Domschule Schleswig

(Beschluss der Schulkonferenz vom 04.11.2002, ergänzt durch Beschluss der Schulkonferenz vom 11.03.2004, geändert und ergänzt durch Beschluss der Schulkonferenz vom 20.03.2006, 30.03.2010 und 03.04.2014))

 

Präambel

Ziel dieser Hausordnung ist es, das Miteinander, die Unterrichts- und die Lernbedingungen an unserer Schule für alle Schülerinnen und Schüler so zu gestalten, dass sie von einem verantwortungsvollen Mitdenken und von gegenseitiger Rücksichtnahme bestimmt sind. Das Zusammenleben der vielen Menschen in unserer Schule soll von einem respektvollen und gewaltfreien Umgang miteinander geprägt sein.

Die Hausordnung ist ein für alle Menschen an der Domschule gleichermaßen verbindliches Regelwerk im Schulalltag. Die Zuständigkeit für die Einhaltung der Regeln liegt bei jedem Einzelnen. Da die Mitglieder der Schulleitung, die Lehrkräfte, die Sekretärinnen und die/der Hausmeister/in jedoch in besonderem Maße für einen geordneten Schulbetrieb und für die Sicherheit jedes Einzelnen verantwortlich sind, können sie zudem Anordnungen treffen, die von jeder Schülerin und von jedem Schüler respektiert und befolgt werden müssen.

 

Allgemeine Regeln

  1. Jede/r verhält sich so, dass niemand gefährdet, belästigt oder unnötig behindert wird.
  2. Wer Schuleigentum grob fahrlässig oder vorsätzlich beschädigt, muss einen entsprechenden Schadensersatz leisten.
  3. Jede Schülerin und jeder Schüler ist für die Sauberkeit in den Fluren und in den Räumen des Schulgebäudes verantwortlich. Insbesondere gilt dies für die Sauberkeit des eigenen Platzes im Unterrichts- und im Fachraum.
  4. Wertsachen und größere Geldbeträge sollen nicht in die Schule mitgenommen werden.
  5. Fahrräder sind im Keller des Neubaus untergebracht. Es besteht die Möglichkeit einen abgeschlossenen Keller zu nutzen.
  6. Innerhalb der unterrichtsfreien Zeit stehen der Glaskasten, das Foyer und die Katakombe für einen Aufenthalt der Schüler/innen zu Verfügung. Oberstufenschüler/innen können zudem die Zentralbibliothek benutzen. Schüler/innen können, wenn sie sich ruhig verhalten, bei Vormittagsunterricht bis 13:00 Uhr und bei Nachmittagsunterricht bis 18:00 Uhr in ihren Klassenräumen verbleiben. Schüler/innen der Unter- und Mittelstufe dürfen in den Pausen das Schulgelände nicht verlassen. Schüler/innen der 9. und 10. Klassen dürfen in den Freistunden und in der Mittagspause das Schulgelände verlassen, es sei denn ihre Eltern haben es ihnen untersagt.
  7. Außerhalb von Unterricht und schulischen Veranstaltungen darf das Gebäude nur in Begleitung einer Lehrkraft oder mit Erlaubnis der Schulleitung betreten werden. Die Fachräume dürfen nur in Anwesenheit und mit Zustimmung einer Lehrkraft betreten werden.
  8. Im Einvernehmen mit der Klasse benennt die/der Klassenlehrer/in wöchentlich zwei Ordner/innen, die auch im Klassenbuch vermerkt werden. Es ist ihre Aufgabe dafür zu sorgen, dass die Klassenräume in einem annehmbaren Zustand verlassen werden.
  9. Wenn eine Lehrkraft fünf Minuten nach Unterrichtsbeginn noch nicht im Klassenraum ist, so meldet dies die Klassen- oder Kurssprecherin, bzw. der Klassen- oder Kurssprecher im Sekretariat.
  10. Handys und elektronische Medien müssen während des Unterrichts und im Gebäude sicher verwahrt und ausgeschaltet werden. Lehrkräfte können für konkrete Fälle Ausnahmen gestatten. Schüler/innen der Oberstufe dürfen außerhalb der Unterrichtszeiten (dies schließt Pausen sowie Freistunden ein) Handys und elektronische Medien in ihren Klassen- und Aufenthaltsräumen nutzen, sofern keine akustischen Störungen von dem Gerät ausgehen oder Bild- sowie Tonaufnahmen gemacht werden.  Lehrkräfte dürfen diese Geräte zu dienstlichen Zwecken im Rahmen der geltenden Bestimmungen jederzeit nutzen. Verstoßen Schüler/innen gegen diese Bestimmungen, haben Lehrkräfte das Recht, das Gerät bis zum Unterrichtsschluss desselben Tages einzuziehen. Bei Schüler/innen der Klassenstufen 5-10 werden darüber hinaus die Sorgeberechtigten informiert.
  11. Aus Gründen der Höflichkeit ist das Kaugummikauen im Unterricht nicht erlaubt.

 

Besondere Sicherheitsregeln

  1. Es ist streng verboten, Waffen oder waffenähnliche Gegenstände jeder Art auf dem Schulgelände mit sich zu führen. Hierzu gehören auch Feuerwerkskörper. Werden derartige Gegenstände beobachtet, so ist umgehend die Schulleitung oder eine Lehrkraft zu informieren. Sie veranlassen den sofortigen Einzug der Gegenstände. Darüber hinaus werden die Erziehungsberechtigten zu einem Gespräch geladen.
  2. Wegen der erhöhten Unfallgefahr ist die Benutzung von Inline-Skatern, Skateboards, Rollern, etc. auf dem Schulhof nicht erlaubt. Die körperverletzende Verwendung von Schnee ist untersagt.

 

Pausenregelung

  1. In den großen Pausen gehen alle Schüler/innen auf den Hof (Ausnahme: Mensa und Foyer). Oberstufenschüler/innen können sich in allen Pausen im Gebäude aufhalten. Die Klassenräume werden jedoch durch die Lehrkräfte der 2. und 4. Stunden verschlossen und am Ende der Pause durch die Aufsichtsführenden wieder aufgeschlossen.
  2. Vor und nach dem Unterricht in den Fachräumen und in der Sporthalle werden die Schultaschen und das Unterrichtsmaterial mit auf den Schulhof genommen.
  3. Während der Kurz- und Regenpausen, die durch ein doppeltes Klingelzeichen angekündigt werden, dürfen die Schüler/innen in den Klassenräumen bleiben.

 

Raucherregelungen

  1. Auf dem Gelände und im Gebäude der Domschule wird grundsätzlich nicht geraucht. Verstöße werden pädagogisch und gemäß Schulgesetz geahndet, Erziehungsberechtigte werden in jedem Fall benachrichtigt.

 

Speisen, Alkohol und Drogen

  1. Um eine Verschmutzung des Schulgebäudes zu vermeiden, ist der Verzehr von Fastfood ( Döner, Burger, Pommes usw. ) nur in der Mensa und auf dem Schulhof gestattet.
  2. Das Mitführen und der Genuss von Alkohol und anderen Drogen ist untersagt. Ausnahmen hinsichtlich des Alkoholgenusses bedürfen der Genehmigung durch die Schulleitung. Für Studienfahrten der Oberstufe gilt, dass dem Schulleiter eine von allen Beteiligten unterschriebene Übereinkunft hinsichtlich des begrenzten Alkohol- und Nikotingenusses vorgelegt wird, die die Sanktion des vorzeitigen Abbruchs der Fahrt für die ganze Gruppe oder einzelne Teilnehmer enthält. Auf Fahrten, an denen Schüler/innen der Jahrgänge 5-10 beteiligt sind, gilt der „Rauchererlass“ uneingeschränkt.

 

gez. Reußner

(Georg Reußner, Schulleiter und Vorsitzender der Schulkonferenz)