Latein - Eine Sprache zwischen Tradition und Zukunftsorientierung

Tradition

Escribano

Schreiber in einem Skriptorium
(Miracles de Notre Dame, fol. 19; nach 1456);

Die ers­te Er­wäh­nung der Dom­schu­le stammt aus dem Jah­re 1307, wahr­schein­lich ist die Dom­schu­le aber noch äl­ter, viel­leicht so alt wie der Schles­wi­ger Dom, denn an ei­ner Dom­schu­le wurde im Mit­tel­al­ter der Pries­ter­nach­wuchs aus­ge­bil­det; Priester aber muss­ten Latein lesen und schrei­ben kön­nen. Aus die­ser Tra­di­tion her­aus hat sich die Dom­schu­le auch in der Ge­gen­wart ih­ren alt­sprach­li­chen Zweig er­hal­ten.

...und Zukunftsorientierung

Anders als die moder­nen Fremd­spra­chen Englisch und Fran­zö­sisch ist der Latein­unter­richt nicht darauf aus­ge­legt, sich in Latein unter­hal­ten zu kön­nen. Einen Hotdog wird man auch nach mehreren Jahren Lateinunterricht nicht bestellen können.

Das Kern­ziel des La­tein­unter­richts ist es statt­des­sen, latei­ni­sche Tex­te über­setzen zu kön­nen und mit ihnen in eine per­sön­liche Aus­ei­nan­der­setzung zu tre­ten.
Die Fähig­kei­ten, die man da­bei er­wirbt – genaues, beharrliches Analysieren von Texten, bewusster Um­gang mit Sprache, strukturiertes Denken – sind aber Fähig­keiten, die man unab­hängig von aktu­el­len Erfor­der­nis­sen braucht, um sich in einer schnell wan­deln­den Gesell­schaft zurecht fin­den zu kön­nen.


Latein ist Bildung ohne Verfallsdatum.

Mitglieder:

  • Herr Auls
  • Frau Behrendt
  • Herr Dr. Bitto
  • (Fachvorsitz)
  • Herr Krispin
  • Herr Meyer
  • Herr Thurow
  • Frau Zerrenner